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Neuigkeiten

"NRW - Wirtschaft im Wandel" 2020: Das sind die Gewinner

"NRW - Wirtschaft im Wandel" 2020: Das sind die Gewinner

Insgesamt zwölf Sieger hat die Jury unter Schirmherr und NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinktwart ausgewählt. weiterlesen

Der FOCUS-Innovationspreis belohnt gerade jetzt Mut und Pioniergeist

Der FOCUS-Innovationspreis belohnt gerade jetzt Mut und Pioniergeist

Im Rahmen unserer Initiative #beyondcrisis – Zeit für neue Lösungen freuen wir uns auf die Partnerschaft mit Hubert Burda Media. weiterlesen

Wettbewerbsstart: Deutscher Mobilitätspreis 2020

Wettbewerbsstart: Deutscher Mobilitätspreis 2020

Der Deutsche Mobilittspreis startet: Jetzt bis 7. Juli bewerben! weiterlesen

Pandemie am Arbeitsplatz: Was sich in Bürogebäuden jetzt verändern muss und wie Gebäudetechnik dabei helfen kann

Pandemie am Arbeitsplatz: Was sich in Bürogebäuden jetzt verändern muss und wie Gebäudetechnik dabei helfen kann

Das Coronavirus verbreitet sich laut heutigen Erkenntnissen über Tröpfchen, die von Menschen beim Husten, Niesen etc. ausgeschieden werden und sich dann in der Raumluft ausbreiten können. Am geringsten ist das Infektionsrisiko im Freien. Wie müssen sich unsere Bürogebäude verändern, um am Arbeitsplatz das Infektionsrisiko gering zu halten? weiterlesen

Wettbewerb "NRW - Wirtschaft im Wandel" gestartet

Wettbewerb "NRW - Wirtschaft im Wandel" gestartet

Fristverlängerung: Der Wettbewerb NRW-Wirtschaft im Wandel sucht bis zum 24. Mai innovative Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen. weiterlesen

Ideen auf Reisen: "Ausgezeichnete Orte 2019“ in fünf Städten zu Gast

Ideen auf Reisen: "Ausgezeichnete Orte 2019“ in fünf Städten zu Gast

Nichts fürs stille Kämmerlein: Die "Ausgezeichneten Orte 2019" zeigen ihre spannenden Innovationen in den Zukunftsfilialen der Deutschen Bank. Den Perspektivwechsel, für den die Ausstellung wirbt, können Besucher auch ganz konkret erleben - an einem großen Kaleidoskop. weiterlesen

Mitschüler Roboter - Wie sieht die Zukunft des Lernens aus?

Mitschüler Roboter - Wie sieht die Zukunft des Lernens aus?

Über das Thema Digitale Bildung diskutierten wir in Hannover. Ein Beispiel, wie digitale Anwendungen den Unterricht auflockern und erweitern können, ist die MathCityMap. Bürgermeister Thomas Hermann eröffnete die Mathe-Trails in unmittelbarer Nähe zur Staatsoper und zum Welfenschloss. weiterlesen

„Die Welt der Manufakturen ist beinahe unendlich"

„Die Welt der Manufakturen ist beinahe unendlich"

Manufakturen: Sinnbild für Qualität, Langlebigkeit und nicht selten große Ästhestik. Im Interview sprechen wir mit einem Experten der deutschen Manufakturenlandschaft, Olaf Salié, über die Zukunft der Manufakturen in Zeiten der Globalisierung. weiterlesen

Deutscher Mobilitätspreis: Ideenwettbewerb gestartet!

Deutscher Mobilitätspreis: Ideenwettbewerb gestartet!

Beim Ideenwettbewerb des Deutschen Mobilitätspreises sind ab heute Ihre Ideen gefragt! weiterlesen

beyond bauhaus: Rückblick in Bildern

beyond bauhaus: Rückblick in Bildern

Das zweiwöchige Festival zum Gestaltungswettbewerb beyond bauhaus ist beendet. Zeit für einen Rückblick. weiterlesen

Knobelnd durch die Hauptstadt – per Mathe-App

Knobelnd durch die Hauptstadt – per Mathe-App

Formeln lösen, Vektoren bestimmen, Einmaleins pauken – ums Mathelernen kommt keiner herum. Wie können es Lehrer schaffen, ihre Schüler fürs Rechnen zu begeistern? weiterlesen

Deutscher Mobilitätspreis 2019: Diese Ideen machen Deutschland mobiler

Deutscher Mobilitätspreis 2019: Diese Ideen machen Deutschland mobiler

Rollstuhlfahren per Kopfbewegung, Arztbesuch im Linienbus oder ganzheitliche Mobilität im Quartier der Zukunft: Die Preisträger des Deutschen Mobilitätspreis 2019 stehen fest und stellen sich nun vor. weiterlesen

Foto: Pablo Castagnola

"Realismus und Größenwahn vereinen": Interview mit beyond bauhaus-Jurymitglied Wolfram Putz

Die internationale Jury des Wettbewerbs "beyond bauhaus - prototyping the future" besteht aus Experten unterschiedlichster Gestaltungsdisziplinen. Wolfram Putz ist einer von ihnen: Der Architekt ist einer der drei Gründer des Architekturbüros GRAFT, das mittlerweile Standorte in den USA, China und Deutschland hat. Das Büro ist in den Bereichen Architektur, Städtebau und Design tätig, hat zahlreiche nationale und internationale Preise gewonnen und im Laufe seines Bestehens internationale Beachtung erlangt. So kuratierten Wolfram Putz, Lars Krückeberg und Thomas Willemeit zusammen mit Marianne Birthler unter anderem den Deutschen Pavillon bei der Architekturbiennale 2018 in Venedig.

Wolfram Putz hat uns erzählt, was er mit dem Bauhaus verbindet und welche Erwartungen er in die Beiträge zum Wettbewerb "beyond bauhaus - prototyping the future" setzt:

1. Was verbinden Sie mit dem Bauhaus?
Das Bauhaus ist für mich der spannendste deutsche Architekturaufbruch der letzten einhundert Jahre. Besonders inspirierend, auch heute noch, ist die gelungene Versöhnung des Schismas aus Planung und Handwerk, Innovation und Tradition.

2. Welche Auswirkungen haben die Bauhaus-Ideen Ihrer Meinung nach noch heute auf unseren Alltag und was können wir davon für die Zukunft mitnehmen?
Das Bauhaus hat gezeigt, dass es sich lohnt mit voller Begeisterung mutig, zeitgemäß und kritisch auch bei Gegenwind zu entwerfen. Wir täten gut daran, die einzigartige Symbiose aus Lehrer- und Schülerkultur, wie wir sie aus dem Bauhaus kennen, wieder zu ermutigen. Es waren meiner Meinung nach allen voran die Gründergeneration der Schüler, die das Bauhaus zu dem gemacht haben, was wir heute so schätzen. Die sicherlich besondere Mischung an Lehrern hätte ohne diese Aufbruchsenergie aller nie Früchte getragen.

3. Was erwarten Sie sich von dem Wettbewerb „beyond bauhaus – prototyping the future“?
Wir befinden uns gerade, ähnlich wie zu Wirkzeiten des Bauhauses, wieder in einer Zeitenwende. Was damals die Industrialisierung, soziale Umwälzungen und die zunehmende Verstädterung an Umbrüchen mit sich brachte, erleben wir heute durch die fortschreitende Digitalisierung und die Globalisierung, die wiederum die Produktionsprozesse revolutionieren. Ich erhoffe mir, dass die Beiträge in diesem Wettbewerb hier starke Impulse zur Erkenntnis und Lösung dieser neuen Herausforderungen setzen. Im Sinne des Bauhauses dürfen die Gestaltungsideen dann gerne auch Realismus und Größenwahn vereinen.