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Neuigkeiten

Interview: Netzwerk gegen Wohnungskummer

Interview: Netzwerk gegen Wohnungskummer

Hauptsache weg von zu Hause! Die Gründe können vielfältig sein: Entscheiden sich Minderjährige für ein Leben auf der Straße, brauchen sie schnelle und unkomplizierte Unterstützung. Wie der „Ausgezeichnete Ort“ MOKLI ihnen zur Seite steht, erklärt Jörg Richert vom Berliner Jugendhilfeverein KARUNA und Gründer der neuen Hilfefinder-Plattform. weiterlesen

Ausgezeichnete Orte 2017 aus Berlin gewürdigt

Ausgezeichnete Orte 2017 aus Berlin gewürdigt

Nach Sachsen, Saarland, Bremen, Bayern und Sachsen-Anhalt waren nun die insgesamt 26 „Ausgezeichneten Orte“ aus Berlin an der Reihe, bei einem Empfang in der Senatskanzlei in ihrer Stadt gewürdigt zu werden. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller lud gemeinsam mit uns und der Deutschen Bank zu einem Empfang in das Rote Rathaus ein. weiterlesen

Bis Januar 2018: Ausstellung im Quartier Zukunft

Bis Januar 2018: Ausstellung im Quartier Zukunft

Eine Virtual-Reality-Brille für den Biologieunterricht, Prothesen aus dem 3D-Drucker und eine zweite Chance für schräges Gemüse: Ausgewählte Preisträger des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ sind jetzt in einer Ausstellung im Quartier Zukunft zu sehen. weiterlesen

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Foto: Pablo Castagnola

"Realismus und Größenwahn vereinen": Interview mit beyond bauhaus-Jurymitglied Wolfram Putz

Die internationale Jury des Wettbewerbs "beyond bauhaus - prototyping the future" besteht aus Experten unterschiedlichster Gestaltungsdisziplinen. Wolfram Putz ist einer von ihnen: Der Architekt ist einer der drei Gründer des Architekturbüros GRAFT, das mittlerweile Standorte in den USA, China und Deutschland hat. Das Büro ist in den Bereichen Architektur, Städtebau und Design tätig, hat zahlreiche nationale und internationale Preise gewonnen und im Laufe seines Bestehens internationale Beachtung erlangt. So kuratierten Wolfram Putz, Lars Krückeberg und Thomas Willemeit zusammen mit Marianne Birthler unter anderem den Deutschen Pavillon bei der Architekturbiennale 2018 in Venedig.

Wolfram Putz hat uns erzählt, was er mit dem Bauhaus verbindet und welche Erwartungen er in die Beiträge zum Wettbewerb "beyond bauhaus - prototyping the future" setzt:

1. Was verbinden Sie mit dem Bauhaus?
Das Bauhaus ist für mich der spannendste deutsche Architekturaufbruch der letzten einhundert Jahre. Besonders inspirierend, auch heute noch, ist die gelungene Versöhnung des Schismas aus Planung und Handwerk, Innovation und Tradition.

2. Welche Auswirkungen haben die Bauhaus-Ideen Ihrer Meinung nach noch heute auf unseren Alltag und was können wir davon für die Zukunft mitnehmen?
Das Bauhaus hat gezeigt, dass es sich lohnt mit voller Begeisterung mutig, zeitgemäß und kritisch auch bei Gegenwind zu entwerfen. Wir täten gut daran, die einzigartige Symbiose aus Lehrer- und Schülerkultur, wie wir sie aus dem Bauhaus kennen, wieder zu ermutigen. Es waren meiner Meinung nach allen voran die Gründergeneration der Schüler, die das Bauhaus zu dem gemacht haben, was wir heute so schätzen. Die sicherlich besondere Mischung an Lehrern hätte ohne diese Aufbruchsenergie aller nie Früchte getragen.

3. Was erwarten Sie sich von dem Wettbewerb „beyond bauhaus – prototyping the future“?
Wir befinden uns gerade, ähnlich wie zu Wirkzeiten des Bauhauses, wieder in einer Zeitenwende. Was damals die Industrialisierung, soziale Umwälzungen und die zunehmende Verstädterung an Umbrüchen mit sich brachte, erleben wir heute durch die fortschreitende Digitalisierung und die Globalisierung, die wiederum die Produktionsprozesse revolutionieren. Ich erhoffe mir, dass die Beiträge in diesem Wettbewerb hier starke Impulse zur Erkenntnis und Lösung dieser neuen Herausforderungen setzen. Im Sinne des Bauhauses dürfen die Gestaltungsideen dann gerne auch Realismus und Größenwahn vereinen.