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Neuigkeiten

Deutscher Mobilitätspreis: Innovationen für eine nachhaltige Mobilität gesucht

Deutscher Mobilitätspreis: Innovationen für eine nachhaltige Mobilität gesucht

Dritte Runde für den Deutschen Mobilitätspreis: In diesem Jahr konnten sich für die Best-Practice-Phase Projekte unter dem Motto „Intelligent unterwegs – Innovationen für eine nachhaltige Mobilität“ bewerben. Gesucht sind zehn Leuchtturmprojekte, die mit digitalen Mitteln dafür sorgen, dass Verkehr und Logistik nachhaltiger sind. weiterlesen

1.500 Bewerbungen für Deutschlands Innovationswettbewerb

1.500 Bewerbungen für Deutschlands Innovationswettbewerb

Wie stärken wir den Zusammenhalt in der Gesellschaft? Gemeinsam mit der Deutschen Bank suchten wir mit dem Wettbewerb "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" in diesem Jahr Innovationen, die Lebenswelten miteinander verbinden und dabei dem Gemeinwohl dienen. weiterlesen

Wettbewerb "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" geht in neue Runde

Wettbewerb "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" geht in neue Runde

Pünktlich zum Jahresbeginn waren wieder kreative Ideen gefragt: Vom 9. Januar bis 20. Februar 2018 lief die Bewerbungsphase des Wettbewerbs "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen". weiterlesen

Deutscher Mobilitätspreis: Preisträger des Ideenwettbewerbs ausgezeichnet

Deutscher Mobilitätspreis: Preisträger des Ideenwettbewerbs ausgezeichnet

Bei der Preisverleihung des Deutschen Mobilitätspreises prämierten „Deutschland – Land der Ideen“, das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und der Wettbewerbspartner Esri Deutschland drei vielversprechende Ideen für die Mobilität von morgen. weiterlesen

Neue Plattform für gute Ideen

Neue Plattform für gute Ideen

Es ist so weit: Seit November 2017 präsentiert sich unsere neue Webseite in modernem Design sowie mit neuer Struktur und bietet insbesondere eines: Eine Plattform für gute Ideen. weiterlesen

Interview: Netzwerk gegen Wohnungskummer

Interview: Netzwerk gegen Wohnungskummer

Hauptsache weg von zu Hause! Die Gründe können vielfältig sein: Entscheiden sich Minderjährige für ein Leben auf der Straße, brauchen sie schnelle und unkomplizierte Unterstützung. Wie der „Ausgezeichnete Ort“ MOKLI ihnen zur Seite steht, erklärt Jörg Richert vom Berliner Jugendhilfeverein KARUNA und Gründer der neuen Hilfefinder-Plattform. weiterlesen

Ausgezeichnete Orte 2017 aus Berlin gewürdigt

Ausgezeichnete Orte 2017 aus Berlin gewürdigt

Nach Sachsen, Saarland, Bremen, Bayern und Sachsen-Anhalt waren nun die insgesamt 26 „Ausgezeichneten Orte“ aus Berlin an der Reihe, bei einem Empfang in der Senatskanzlei in ihrer Stadt gewürdigt zu werden. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller lud gemeinsam mit uns und der Deutschen Bank zu einem Empfang in das Rote Rathaus ein. weiterlesen

Bis Januar 2018: Ausstellung im Quartier Zukunft

Bis Januar 2018: Ausstellung im Quartier Zukunft

Eine Virtual-Reality-Brille für den Biologieunterricht, Prothesen aus dem 3D-Drucker und eine zweite Chance für schräges Gemüse: Ausgewählte Preisträger des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ sind jetzt in einer Ausstellung im Quartier Zukunft zu sehen. weiterlesen

"Das Bauhaus als Kickstarter": Interview mit Christian Benimana, Jurymitglied von beyond bauhaus

Christian Benimana, Teil der beyond bauhaus-Jury, ist seit 2010 Mitglied der MASS Design Group. Die MASS Design Group ist eine gemeinnützige Organisation, die Architektur und soziale Verantwortung in Einklang bringen möchte. Heute ist er Direktor und Geschäftsführer der Gruppe, Direktor des African Design Centre in Kigali und Generalsekretär des East Africa Institute of Architects.

Christian Benimana sprach mit uns über die Bauhaus-Idee und was diese auch heute noch Studenten bieten kann sowie über seine Hoffnung, dass die Wahl der besten Projekte inspirierend für globale Lösungen sein kann.

1. Was verbinden Sie mit dem Bauhaus?
Das Bauhaus lässt sich leicht mit seinen Bauten und mit seinen Beiträgen zum Kanon der Kunst in Verbindung bringen, von denen viele heute noch als Symbole der Bewegung gelten. Der einzigartige Ansatz des Bauhauses als Institution der experimentellen Bildung ist sein wertvollster Beitrag – und meiner Meinung nach eine Inspiration für die Schaffung solcher Bewegungen. Ich assoziiere das Bauhaus mit einem ganzheitlichen, informierenden Ansatz für kreative Leistungen, der die Welt und den äußerlichen Kontext berücksichtigt. Das Bauhaus ist ein Kickstarter für eine Bewegung, die vom Design verlangt, ihr volles Potenzial auszuschöpfen, um positive gesellschaftliche Auswirkungen zu maximieren.

2. Inwieweit ist das Bauhaus in Ihrem Land bekannt und welche Bedeutung hat es dort?
Das Bauhaus spielt überall, wo gebaut wird, eine zentrale Rolle, scheint aber auf den ersten Blick den Studenten und Praktikern der Architektur in Ostafrika wenig zu bieten. Allerdings stellt das Bauhaus für das African Design Centre ein bedeutendes und relevantes Modell dar, das die Grenzen der traditionellen Architekturausbildung erweitert. Während die Herausforderungen für die ADC-Stipendiaten ganz andere sind als die der Studenten des frühen zwanzigsten Jahrhunderts am Bauhaus, ermutigt die Design- und Bildungsmethodik des Bauhauses einen Bruch mit dem Status quo. Die Methodik ermutigt zudem dazu, Probleme zu untersuchen und neu anzugehen, indem sie mit Hilfe von Designinnovationen und erfahrungsbasierte Lernansätzen auf eine humanistischere Zukunft hinarbeitet.

3. Welche Auswirkungen haben Ihrer Meinung nach Bauhaus-Ideen noch auf unseren Alltag und wie können wir davon in Zukunft profitieren?
Der explorative, multidisziplinäre, ganzheitliche Ansatz des Bauhauses ist auch heute noch sehr wertvoll. Ich hoffe, dass Absolventen des African Design Centre Fellowship und andere, die eine Ausbildung in kreativen Bereichen absolvieren, diesen Ansatz beherzigen und in ihrer Arbeit anwenden. Jetzt, da die Welt mit anspruchsvolleren globalen Problemen konfrontiert ist, die sich aus unseren bisherigen Handlungen ergeben haben und korrigiert werden müssen, wird dieses Denken relevant sein, um ganzheitliche Designlösungen für diese komplexen Probleme und Zusammenhänge zu finden.

4. Was erwarten Sie von dem Wettbewerb jenseits des Bauhauses - Prototyping the future?
Ich hoffe, dass Projekte dabei sind, die auf die für sie vorgeschlagenen spezifischen Kontexte reagieren und gleichzeitig Lösungen für globale Probleme anbieten.