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Adam-Ries-Bund e.V.

Foto: Dr. Rainer Gebhardt für Adam-Ries-Bund e.V.

Hier bleibt keine Rechnung offen

Adam Ries popularisierte das Rechnen mit arabischen Ziffern.

Heute weiß jedes Kind, dass 1 + 1 = 2 ist. Doch der Blick in die Geschichtsbücher zeigt, dass das nicht immer so war. Es ist das Verdienst des Rechenmeisters Adam Ries, die geheimnisvolle Welt der Mathematik breiten Bevölkerungsschichten zugängig gemacht zu haben. Ries ist der Vater des modernen Rechnens. Er schrieb 1522 in Erfurt den Bestseller „Rechenung auff der linihen und federn“, der bereits zu seinen Lebzeiten in 47 Auflagen erschien. Hierin behandelte er über das damals übliche Linienrechnen hinaus besonders das schriftliche Rechnen mit indisch-arabischen Ziffern. Im Jahr 1523 siedelte Ries nach Annaberg um, wo er bis zu seinem Tod 1559 lebte. In dem bedeutenden Bergbauzentrum und der damals zweitgrößten Stadt Sachsens eröffnete Ries eine Rechenschule, in der er Menschen unabhängig von ihrem Alter oder ihrer sozialen Herkunft Rechenunterricht erteilte. Im Haus in der Johannisgasse ist das Adam-Ries-Museum untergebracht, das dem Leben und Wirken des größten deutschen Rechenmeisters gewidmet ist.

365 Orte 2006

Adam-Ries-Bund e.V.

Johannisgasse 23
09456 Annaberg-Buchholz
Sachsen

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