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Akustischer Geo-Scanner der Technischen Universität Clausthal

Foto: H. Hertel

Ohr für den Untergrund

Ein Gerät erkennt Gesteinsarten an ihrem Klang.

Kies knirscht – wie sich das anhört, weiß jeder. Aber auch Kohle, Sand oder Kalkstein erzeugen bei Reibung einen ganz bestimmten Klang. Diesen hörbaren „Fingerabdruck“ haben sich Berg-Ingenieure der Technischen Universität Clausthal nun zunutze gemacht. Die Experten entwickelten ein akustisches Scanverfahren, mit dem Baugrund und Lagerstätten erkundet werden können: den Geoscanner. In Baumaschinen integriert, erkennt die Vorrichtung anhand von Körperschallschwingungen die Mineralbeschaffenheit, ohne dass diese ins Labor geschickt werden müssen. So werden Baurisiken gesenkt, Kosten gespart und Folgeschäden vermieden.

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Lehrstuhl für Tagebau und Internationaler Bergbau am Institut für Bergbau der TU Clausthal

Erzstraße 20
38678 Clausthal-Zellerfeld
Niedersachsen

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