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Bauhaus-Archiv – Museum für Gestaltung in Berlin

Foto: Bauhausarchiv

Ideen mit Ecken und Kanten

Die bedeutendste Architekturschule des 20. Jahrhunderts war das Bauhaus – im Archiv sind die Gestaltungsideen jener Zeit versammelt.

Alma Buscher fand Weben langweilig. Daher boxte sie sich 1922 am Staatlichen Bauhaus Weimar so lange durch, bis sie als eine der wenigen Frauen in der Holzklasse Kindermöbel und Spielzeug entwerfen durfte. Heute folgen der Kinderstuhl Triptrap, Lego und Co immer noch ihrem Prinzip, dass Kindermöbel mitwachsen und scheinbar schlichtes Spielzeug die Phantasie anregen soll. Buschers Möbel waren nur eine der vielen Revolutionen, die das Bauhaus (1919–1933), als bedeutendste Schule für Design, Architektur und Kunst im 20. Jahrhundert, hervorbrachte. Der Gründer Walter Gropius revolutionierte die künstlerische Arbeit, indem er versuchte, alle künstlerischen Disziplinen zu einer funktional-ästhetischen Formsprache zu vereinen. Im Berliner Bauhaus-Archiv sind die Ideen der Bauhäusler versammelt. Ob Möbel, Reklame, Weberei, Keramik, Architektur oder Malerei – nirgendwo wurden so viele Beispiele zusammengetragen. Auch Studien aus dem einzigartigen Bauhaus-Unterricht werden gezeigt.

365 Orte 2006

Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

Klingelhöferstr. 14
10785 Berlin

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