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CO2-Ampeln

Foto: Leuphana, Eva-Kristina Schubert

Rot – und die Luft steht

Signallampen zeigen an, wann Zeit zum Lüften ist.

Stickige Seminarräume machen müde und rauben die Konzentration. Das will die Leuphana Universität Lüneburg ihren Studierenden nicht länger zumuten – und zugleich deren Bewusstsein für den Klimaschutz schärfen. Gerade bei hitzigen Diskussionen oder in Prüfungssituationen wird gern vergessen, für Frischluft zu sorgen. Abhilfe schaffen so genannte CO2-Ampeln, die in der Hochschule installiert wurden. Denn die Geräte messen den Kohlendioxid-Anteil und zeigen mit grünen, gelben und roten Lämpchen an, wann dieser zu hoch ist. Das Signal hat noch einen weiteren Effekt: Die Studierenden nehmen die neue Technik zum Anlass, sich mit etwas scheinbar Selbstverständlichem wie Raumluft eingehender zu beschäftigen und lernen dabei, Energie zu sparen. Konsequentes und regelmäßiges Stoßlüften ist nachweislich viel effektiver, als Fenster zu kippen und die Heizung womöglich aufgedreht zu lassen. Die CO2-Ampel macht Energieeinsparungen von bis zu 20 Prozent möglich – und fördert dank des Engagements der Hochschule obendrein umweltfreundlicheres Denken bei den Entscheidungsträgern von morgen.

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Leuphana Universität Lüneburg

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