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European Neuroscience Institute Göttingen

Foto: European Neuroscience Institute Göttingen

Raus aus dem Elfenbeinturm

In Göttingen planen junge Neurowissenschaftler ihre Forschung in Eigenregie.

Viele Wissenschaftler träumen von einem Forschungsbetrieb, der eine enge Verzahnung mit dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umfeld gestattet. Nicht nur trockene Theorie, auch praxisbezogene Fragestellungen gilt es im Blick zu behalten. Genau so gestaltet sich die Forschung am European Neuroscience Institute (ENI) in Göttingen, einer Kooperation zwischen der Universitätsmedizin Göttingen und der Max-Planck-Gesellschaft. Am ENI organisieren Nachwuchsforscher ihre Projekte im Bereich der Neurowissenschaften gemeinschaftlich. Sie kommen frühzeitig mit Aufgaben wie Institutsmanagement und Budgetplanung in Berührung. Unterstützt werden sie von einem Vorstand, persönlichen Mentoren und der Instituts-Administration. Das Resultat: Wenn sich die Göttinger Wissenschaftler ihren Forschungsvorhaben beispielsweise im Bereich der molekularen Neurobiologie widmen, bewahren sie sich doch auch einen Blick für größere Zusammenhänge. Und dieses Konzept macht Schule. Das ENI bildet den Kern eines europaweiten Netzwerkes (ENI-net) von 19 Instituten in 13 Ländern – denn Hirnforschung verlangt nach klugen Köpfen.

365 Orte 2008

European Neuroscience Institute, Universität Göttingen

Grisebachstr. 5
37077 Göttingen
Niedersachsen

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