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Experimental-OP und Ergonomie

Foto: Universitätsklinikum Tübingen

Emergency Room auf Schwäbisch

Die Universität Tübingen entwickelt den Operationssaal der Zukunft.

Narkosegerät, OP-Tisch und Infusionsständer, dazwischen Absaugmaschinen und der Medikamentenwagen – in einem Operationssaal kann es schon mal richtig eng werden. Außer den medizinischen Geräten stehen in der Regel mehrere Ärzte und Schwestern um den Patienten herum. Reinigungsgeräte und am Boden liegende Kabel bilden zusätzliche Barrieren. Um die Arbeitsabläufe und die medizinische Technik im OP zu verbessern, haben sich Forscher am Universitätsklinikum Tübingen nun etwas Besonderes einfallen lassen: Vor dem Klinikgebäude wurde das 1:1 Modell eines OP-Bereichs originalgetreu nachgebaut. In dem Experimental-OP wird zum Beispiel getestet, wie breit der optimale Operationstisch sein muss und die Geräte am besten anzuordnen sind, um schnell und sicher bedient zu werden. Auch das Zusammenspiel innerhalb des Behandlungsteams steht auf dem Prüfstand. Technische Aspekte wie die Beleuchtung und Luftreinigung von OP-Sälen sollen ebenfalls verbessert werden. Architekten, Planer, Ingenieure und medizinisches Personal forschen hier gemeinsam am Operationssaal der Zukunft – Emergency Room auf Schwäbisch.

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