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Extrastabile Formholzprofile der TU Dresden

Foto: Technische Universität Dresden/Peer Haller, Lothar Sprenger

Holz in Hochform

Ein umweltschonendes Verfahren spart Holz und macht es stabil.

Holz, das so tragfähig wie Stahl und so stabil wie Beton ist – das macht das sogenannte Formholzverfahren möglich. An der Technischen Universität Dresden entwickelten Forscher die Methode, bei der aus Rohholz Bohlen geschnitten, diese dann erwärmt, gepresst, zu Platten verleimt und anschließend zu Rohren geformt werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Formholzprofile mit Hochleistungsfasern zu verstärken. Das neue Verfahren erweitert nicht nur die Anwendungsbereiche von Holz in Architektur, Bauwesen und Design. Es ist dank seines niedrigen Material- und Energieverbrauchs auch besonders umweltverträglich und ressourcenschonend.

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