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Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft

Foto: Forschungszentrum Karlsruhe

Am laufenden Nanometer

Das Forschungszentrum nimmt im Bereich Nanotechnologie eine Spitzenstellung ein und fördert Existenzgründer.

Als der damalige Bundesminister für Atomkernenergie Franz-Josef Strauß am 19. Juli 1956 das Kernforschungszentrum Karlsruhe eröffnete, begann eine Erfolgsgeschichte. Heute ist der Standort mit über 3.800 Mitarbeitern und einem Budget von knapp 300 Millionen Euro eine der größten unabhängigen natur- und ingenieurwissenschaftlichen multidisziplinären Forschungseinrichtungen in Europa. Die Schwerpunkte liegen in der Natur- und Umweltforschung, der Struktur der Materie sowie der Nanotechnologie. Besonderes Augenmerk liegt auf der systematischen Förderung von Existenzgründungen im Umfeld des Zentrums, das seine Forschungsergebnisse keineswegs für sich behalten, sondern in funktionierende Firmen einbringen will. Faszinierend: Das Zentrum hält über 2.000 internationale Patente, nahezu die Hälfte wurden in Lizenzverträge überführt. 190 ausländische Wissenschaftler, 185 Doktoranden und über 300 Auszubildende produzieren im Karlsruher Forschungszentrum Ideen und Innovationen am laufenden Nanometer.

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