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Geo-Zentrum an der Kontinentalen Tiefbohrung (KTB)

Foto: Bernhard Schulz/ GEO-Zentrum an der Kontinentalen Tiefbohrung e. V.

Ein Ort, der in die Tiefe geht

Das tiefste Loch im Land – in Windischeschenbach wurde fast zehn Kilometer ins Erdinnere gebohrt.

Wenn gebohrt wird, ist man froh, wenn es vorbei ist. Im Geo-Zentrum in Windischeschenbach in der Oberpfalz ist das anders. Da wird zwar auch gebohrt, aber es ist spannend. 25.000 Menschen gehen jedes Jahr freiwillig zu den Bohrungen, sind kaum wieder wegzukriegen, und weh tut es auch nicht. Im Gegenteil: Es macht richtig Spaß. Denn am Geo-Zentrum steht der größte Landbohrturm der Welt und sorgt für tiefschürfende Erkenntnisse. Was aus der kontinentalen Tiefbohrung der beiden größten zugänglichen Bohrlöcher der Welt (4.000 und 9.101 Meter) kommt, erzählt jede Menge Erdgeschichte. Faszinierend für die Besucher, wenn aus dem Erdinneren Steine und Geröll zu Tage gefördert werden, das bis zu 600 Millionen Jahre alt ist. Filmvorführungen liefern Wissenswertes zu geowissenschaftlichen Themen, Mineralienbörsen begeistern Steinsammler und das Besteigen des Bohrturms ist ein spannender Spaß für Kinder. Am Ende eines Besuchstages heißt es dann oft: „Er hat gebohrt, aber es war ganz toll!“ Das wird das Team am Geo-Zentrum mal wieder freuen.

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Geo-Zentrum an der Kontinentalen Tiefbohrung (KTB)

Am Bohrturm 2
92670 Windischeschenbach
Bayern

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