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Hühnerwasser

Foto: BTU Cottbus, FZLB

Teich der Erkenntnis

In der Niederlausitz beobachten Wissenschaftler, wie ein Ökosystem entsteht.

Wie vielfältig und artenreich ein Ökosystem ist, merkt jeder, der sich ohne Handtuch ins Gras legt. Auch Wissenschaftlern krabbelt da innerhalb weniger Minuten so viel Getier über den Körper, dass eine genaue Buchführung unmöglich wird. Aber wie lässt sich ein Ökosystem dann exakt erkunden? In der Niederlausitz setzen die Forscher ganz am Anfang an: Sie haben ein Feuchtgebiet neu angelegt und beobachten jetzt, was passiert. Welche Arten siedeln sich an, welche Pflanzen wachsen hier, wie verändert sich der Boden? Das Areal namens Hühnerwasser ist mit einer Fläche von sechs Hektar das größte künstlich geschaffene Wassereinzugsgebiet der Welt. In dem ehemaligen Braunkohletagebaugebiet hat sich das interdisziplinäre Team von Hochschulen aus Cottbus, München und Zürich eine einzigartige Forschungsstätte mit Seen und Bächen geschaffen. Probensammler, Wasserpegelmesser und weitere Messgeräte helfen den Wissenschaftlern, jedes neue Leben in dem Gebiet zu entdecken und zu katalogisieren. So werden sie Zeuge, wie eine neue Welt entsteht.

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