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IBM Deutschland Entwicklung GmbH

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Chips aus Schwaben

Das amerikanische Unternehmen IBM entwickelt in Böblingen Superchips für schnelle Rechner.

Thomas J. Watson Senior erkennt früh, was er an den Schwaben hat. „Geben Sie dem jungen Mann, was er wünscht“, ordnet der IBM-Patriarch an, nachdem ihm Karl Ganzhorn, Gründer des deutschen IBM-Entwicklungszentrums, bei einem Besuch 1953 seine Ideen für die elektronische Datenverarbeitung erzählt hat. So entsteht in der Ideenschmiede in Böblingen bei Stuttgart unter anderem der so genannte Riesling-Chip – ein Speicher-Winzling, der jahrelang in fast allen IBM-Großrechnern zum Einsatz kommt. Mit seinen 15.000 Transistoren ist er der Konkurrenz mit ihren 2.000 Transistoren weit voraus. Heute ist das Entwicklungszentrum für Hard- und Software eines der größten weltweit. Hier wird 1999 das offene Betriebssystem Linux erstmals an IBM-Großrechner angepasst, was ihm den Weg in die Unternehmen ebnet. Auch der leistungsstarke Cell-Mikroprozessor, der unter anderem in der nächsten Generation der Sony-Playstation eingesetzt wird, ist unter schwäbischer Mitwirkung entstanden.

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