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International Health

Foto: International Health, Dr. Michael Hoelscher, Emily Wabitsch

Medizin ohne Grenzen

Münchner Forscher entwickeln und testen vor Ort Medikamente für Entwicklungsländer.

Afrika ist trauriger Spitzenreiter in so mancher Statistik: Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation hat der Kontinent die höchste Tuberkulose-Infektionsrate der Welt. Außerdem leben dort rund zwei Drittel aller HIV-positiven Menschen. Dass Afrika mit diesen Problemen nicht allein gelassen wird, ist das Anliegen einer Gruppe von Forschern am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Die AG International Health entwickelt Projekte, die die Gesundheit in Entwicklungsländern verbessern sollen. Das Besondere daran: Von der Grundlagenforschung über die klinische Erprobung neuer Medikamente und Impfstoffe bis zu der Einführung neuer Konzepte im Gesundheitssystem wird alles aus einer Hand angeboten. Die Arbeitsgruppe kooperiert in Afrika, Asien und Südamerika mit Gesundheitsministerien, Universitäten und Instituten. Ein Leuchtturm des Projekts ist das Forschungszentrum Mbeya Medical Research Programm in Tansania. Hier werden HIV-Impfstoffe und neue Tuberkulose-Therapien getestet. Damit bedrohlichen Pandemien zukünftig wirksame Mittel entgegengesetzt werden können.

365 Orte 2009

Department for Infectious Diseases & Tropical Medicine - University of Munich

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80802 München
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