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Konrad-Zuse-Museum

Foto: Archiv Horst Zuse

Erfinder aus Bequemlichkeit

Magier der Schaltkreise: Herr Zuse erfand den ersten Computer und lebte fast 40 Jahre in Hünfeld.

Die Erfindung des Computers hatte einen simplen Grund: „Ich bin zu faul zum Rechnen“, sagte sich der junge Berliner Student Konrad Zuse. Stattdessen setzte er lieber auf solide Handarbeit und zimmerte sich in der elterlichen Wohnstube aus rund einer Tonne Material die erste Rechenmaschine zusammen. Selbst Vater Emil musste mit anpacken und sägte mit der Laubsäge Blechteile für die Maschine zu. Heraus kam 1938 die Zuse Z 1, ein geniales Ungetüm, das nicht nur einen Höllenlärm verursachte, sondern auch extrem störanfällig war. Aber wenn die Maschine mal lief, stimmte auch das Ergebnis. Deshalb schraubte Zuse schon bald an den Nachfolgern und konnte 1941 die legendäre Z3, den ersten programmgesteuerten Rechner der Welt, vorstellen. Wie es beruflich und familiär weiterging, zeigt das Konrad-Zuse-Museum im osthessischen Hünfeld. Auch von Zuse gemalte Ölbilder und Aquarelle hängen in dem Museum. Multitalent Zuse lebte von 1957 bis zu seinem Tod im Jahr 1995 in der Kleinstadt nahe Fulda.

365 Orte 2006

Konrad-Zuse-Museum

Am Kirchplatz 4–6
36088 Hünfeld
Hessen

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