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Micro Black Holes

Foto: Marcus Bleicher, J.W.Goethe-Universität, Frankfurt M.

Wo rohe Kräfte sinnvoll walten

Ein Frankfurter Wissenschaftler erforscht Energiegewinnung aus schwarzen Löchern.

Sie gelten als alles verschlingende Gebilde im All: Schwarze Löcher. Ab nächstem Jahr werden sie auch hier auf der Erde künstlich erzeugt. Das ist kein Grund zur Furcht, denn Schwarze Löcher setzen Energie frei. Ein Frankfurter Wissenschaftler der Johann Wolfgang Goethe Universität hat für die Nutzung dieser Kraft für den Menschen ein Verfahren entwickelt. Dieses beinhaltet sowohl die Erstellung eines kleinen Schwarzen Loches als auch die weitere Handhabung. Für den ersten Teil wird der Teilchenbeschleuniger in der Schweiz, der Large Hadron Collider, kurz LHC, benötigt. Bei minus 271ºC wird in der unterirdischen Strecke ein Schwarzes Loch erzeugt und eingefangen. Gemäß des Frankfurter Verfahrens wird nun andere Materie in das Schwarze Loch eingebracht. Das können schon normale Luft und Staubpartikel sein. Sie werden von dem Schwarzen Loch angezogen und in der Reaktion miteinander entsteht Wärme-Energie. Die könnte langfristig Atomkraftwerke und andere Stromerzeuger mit schädlichen Abfällen ersetzen, meint Professor Horst Stöcker, der das Verfahren auch als Patent angemeldet hat.

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