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NABU-Klimaladen

Foto: NABU Bremen, Sönke Hofmann

Was der Einkauf wirklich kostet

Eine Ausstellung zeigt, wie viel CO2-Emissionen der private Konsum verursacht.

Wer Auto fährt, produziert CO2 und auch eine Fernreise mit dem Flugzeug ist nicht gut fürs Klima. Aber wie wirken sich andere Dinge, etwa der Kauf von Äpfeln aus Neuseeland, auf die persönliche Klimabilanz aus? Der Naturschutzbund (NABU) informiert in der mobilen Ausstellung „Klimaladen“ über die Treibhaus-Emissionen, die der tägliche Konsum verursacht. Hier kann jeder seinen persönlichen virtuellen „Klimarucksack“ füllen, indem er sich für bestimmte Produkte entscheidet - etwa Rinderbraten, oder Erdbeeren aus Südafrika. Auch Tätigkeiten, die Ressourcen verbrauchen - etwa ein Vollbad nehmen oder einmal Wäsche waschen – können die Besucher virtuell erwerben. Die Rechnung bekommt er am Ende an der Klimakasse. Hier wird der fiktive Einkauf gescannt und jeder erhält einen Bon mit der Klimabelastung in Kilogramm CO2. So erfahren die Kunden des Klimaladens, dass ein Kilo Rinderbraten 13 Kilogramm, Erdbeeren aus Südafrika 11,6 Kilogramm, die aus der Region aber nur 300 Gramm Kohlendioxid verursachen. So macht die Ausstellung deutlich, wie der Einzelne jeden Tag etwas fürs Klima tun kann.

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