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PyroDetect – Innovatives Medikamententestverfahren

Foto: Universitätsklinikum Tübingen, Forschungslabor Kinderherzchirurgie

Glückliche Kaninchen

Ein neuer Test entdeckt Verunreinigungen in Medikamenten ganz ohne Tierversuche.

Damit eine Injektion keine Nebenwirkungen auslöst, muss sie nicht nur steril, sondern auch pyrogenfrei sein. Pyrogene sind Bestandteile von Krankheitserregern, die unter anderem Fieber und Organversagen auslösen. Ehemalige Wissenschaftler der Universität Konstanz, die aktuell an der Universität Tübingen forschen, haben ein Verfahren entwickelt, das die gefährlichen Verunreinigungen aufdeckt – ohne dabei auf Tierversuche zurückzugreifen: PyroDetect. Statt das zu prüfende Medikament wie bisher einem Kaninchen zu injizieren, verlegten die Forscher die Reaktion ins Reagenzglas. Dort wird menschliches „Sensorblut“ auf fieberauslösende Botenstoffe untersucht.

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Klinisches Forschungslabor, Klinik für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie Universitätsklinikum Tübingen

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