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Satellitentelemetrie Weißstorch

Foto: panthermedia.net/Christian L.

Unterwegs in Sachen Naturschutz

Ein Projekt beobachtet die Folgen des Klimawandels für Zugvögel.

Innerhalb von zwei Tagen hat Gertrud 780 Kilometer auf ihrem Weg in den Tschad zurückgelegt. Bei der „Reisenden“ handelt es sich aber keineswegs um eine Afrikatouristin, sondern um ein Weißstorchweibchen auf seinem Zug in Richtung Süden. Mithilfe von GPS-Sendern beobachtet das Michael-Otto-Institut des Naturschutzbundes die Routen von Gertrud und zwei weiteren Weißstörchen. Die Wissenschaftler wollen herausfinden, wie die Flugwege der Tiere aussehen und warum sie verzögert aus den Winterquartieren zurückkehren. So soll geklärt werden, warum viele Störche auf ihrem Zug sterben. Die Forschungsarbeit dient aber auch dazu, Veränderungen bei Wetter und Klima zu untersuchen. Neugierige können alle Details über die genaue „Flugroute“ der Vögel sowie Hintergrundinformationen in einem Reisetagebuch im Internet nachlesen, wodurch das Projekt für Aufmerksamkeit sorgt. In Zukunft sollen weitere Störche mit Sendern ausgestattet werden, um noch mehr Informationen über Natur-, Tier- und Klimaschutz sammeln zu können.

365 Orte 2010

Michael-Otto-Institut im NABU

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24861 Bergenhusen
Schleswig-Holstein

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