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TOUR-StoppOmat-Challenge

Foto: Martin Staiger

Die Uhr tickt

Aus dem Bau einer Zeitmessanlage hat sich eine nationale Radrennserie entwickelt

Die Uhr ist unbestechlich. Sie informiert über Sieg und Niederlage, ermöglicht den Vergleich mit anderen und motiviert. Diese Gedanken inspirierten Roland Hecht und seinen Kameraden aus dem Radsportverein Friedrichshafen. Für ihre Hausstrecke in der Nähe des Bodensees, einen etwas über acht Kilometer langen Kurs auf den Berg Höchsten, bauten sie in Eigenregie eine Zeitmessanlage. Das Prinzip des Stoppomats ist bestechend einfach: Der Fahrer zieht am Start eine Karte und beschriftet sie mit seinem Namen, der Automat stempelt die Uhrzeit. Im Ziel angekommen stempelt ein zweiter Automat wieder die Zeit und der Fahrer wirft die Karte in einen Kasten. Helfer leeren diesen regelmäßig aus und dokumentieren die Ergebnisse auf einer Website. Mittlerweile stehen in Deutschland acht solcher Anlagen, so dass die Sportlerinnen und Sportler in einer Serienwertung gegeneinander antreten können. Im Jahr 2008 nahmen rund 15 000 Menschen an der Tour-Stoppomat-Challenge teil. Man kann an allen drei Anlagen der Metropolregion Rhein-Neckar Streckenrekorde aufstellen und somit ein Teil dieser Challenge sein.

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