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Universität Koblenz-Landau – Institut für Bildung im Kindes- und Jugendalter

Foto: Gudrun Hollstein

Pausenbrot im Freigehege

In der Zooschule in Landau bekommen Schüler und Lehrer Antworten auf tierische Fragen.

Mit gebanntem Blick folgen die Kinder ihrem sandfarbenen Unterrichtsobjekt. Das Dromedar flaniert derweil völlig unbeeindruckt durchs Gehege und präsentiert lässig seinen Höcker. Doch wozu ist der da? Mit Mühe wuchtet jedes Kind einen Zehn-Liter-Eimer Wasser nach oben. Ein Dromedar, lernen sie heute, kann 13 davon auf einmal trinken. Rund 10.000 Kinder besuchen Jahr für Jahr die Landauer „Zooschule“, ein Kooperationsprojekt von der Universität Landau und dem Zoologischen Garten. Nach einer Doppelstunde Dromedar- oder Schimpansenkunde haben nicht nur die Schüler etwas gelernt, sondern auch die Pädagogen. Das Zooschulprojekt erlaubt es Lehramtsstudenten, schon ganz am Anfang ihres Studiums für ihren künftigen Beruf zu trainieren. Lebendiger Unterricht für die Kinder, Praxis für angehende Lehrer – und die Kosten sind gering. In der Biologie nennt man derlei Zusammenarbeit zum gegenseitigen Nutzen übrigens „Symbiose“. „Tolle Idee“ trifft es natürlich auch.

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Universität Koblenz-Landau – Institut für Bildung im Kindes- und Jugendalter

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76829 Landau
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