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Der Wettbewerb

In unserem internationalen Wettbewerb „beyond bauhaus – prototyping the future“ haben wir wegweisende Gestaltungsideen gesucht, die sich einem gesellschaftlich relevanten Thema widmen. Die Resonanz war enorm: Uns erreichten 1500 Bewerbungen aus 50 Ländern.

Die 20 internationalen Preisträger überzeugten die Jury mit ihren Konzepten, die alle zur Lösung globaler Herausforderungen beitragen. Die Projekte reichen vom Lebensmittelanbau auf dem Wasser über individuell dosierbare Medizin und neue Technologien für die Stadtentwicklung bis hin zu nachhaltigen Baumaterialien.

Mehr über die Preisträger

100 Jahre bauhaus

Der Wettbewerb fand anlässlich des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums 2019 statt und wurde als offizieller Programmpunkt des bundesweiten Bauhausverbundes kommuniziert.

Im Kontext der Feierlichkeiten verstand er das Motto des Jubiläumsjahres „Die Welt neu denken“ als Einladung, an die Aufbruchsstimmung, den Erneuerungswillen und die Experimentierfreude der Bauhäusler/innen anzuknüpfen.

„beyond bauhaus – prototyping the future“ griff die zentrale Frage der Moderne nach der weltverändernden Kraft von Gestaltung auf und führte sie unter Berücksichtigung aktueller sozialer, ökologischer und globaler Herausforderungen konsequent in die Gegenwart.

Wer konnte sich bewerben?

Der Wettbewerb stand Gestalter/innen und Kreativen aus aller Welt offen und lud Teilnehmer/innen aus sämtlichen Gestaltungsdisziplinen ein: von der Grundlagenforschung und Materialwissenschaft über Produktdesign und Mode bis zu Architektur und Stadtentwicklung sowie Zukunftstechnologien und Mobilität.

Gesucht wurden Prototypen, die sich noch im Entwicklungsstadium befinden, oder auch Vorreiterprojekte, die bereits umgesetzt worden sind.

Bewerben konnten sich Einzelpersonen, Social-Entrepreneure, Unternehmen, Start-Ups, Universitäten, Forschungseinrichtungen, sowie private Initiatoren und Initiativen.

Wettbewerbskriterien

Jede Bewerbung wurde anhand von drei Kriterien bewertet:

1. Gestalterische Vision
Das Projekt beinhaltet eine zukunftsweisende Idee, die sich in einem schlüssigen Gestaltungskonzept artikuliert. Gestaltung wird hierbei in einem sehr grundlegenden Sinne verstanden und bezieht deshalb konkrete Objekte ebenso mit ein wie digitale Anwendungen, urbane Prozesse oder soziale Organisationsformen.

2. Zukunftsfähigkeit
Das Projekt bietet überzeugende Antworten auf die Herausforderungen unserer Gegenwart und Zukunft – insbesondere im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Ressourcennutzung, Teilhabemöglichkeiten, Gesundheit, Wohlstand oder Generationengerechtigkeit. Es bekennt sich zu den Grundwerten einer offenen und zugleich global vernetzten Gesellschaft und setzt maßgebliche Trends für die Zukunft.

3. Social Impact
Das Projekt zielt auf einen konkreten Social Impact, also auf positive Auswirkungen auf individuelle Lebensformen und ökologische Zusammenhänge.

Preisverleihung

Wir haben die 20 internationalen Preisträger nach Berlin eingeladen, um ihre Projekte zu präsentieren.

Zur feierlichen Ehrung der prämierten Projekte am 16. August 2019 erhielt jeder Preisträger eine individualisierte Vase unseres Wettbewerbspartners KPM – Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin.

Die Vase ist Teil der limitierten b100 HALLE Kollektion, die sich an der Bauhaus-Ästhetik orientiert. Sie wurde ursprünglich von Marguerite Friedlaender 1930/31 gestaltet, die zunächst am Bauhaus und dann an der Burg Giebichenstein tätig war und dort als erste Frau die Position der keramischen Werkstattleitung innehatte.

Partner & Förderer

Bei der Konzeption und Umsetzung arbeiteten die Initiatoren eng mit dem Kurator und Kulturwissenschaftler Dr. Sven Sappelt (CLB Berlin), der Art Direktorin und Kuratorin Anja Rosendahl (Rosendahl-Berlin) und dem Kommunikationsexperten und Strategieberater Prof. Ralf Kemmer (design akademie berlin) sowie weiteren Experten zusammen. „beyond bauhaus – prototyping the future“ wurde vom Auswärtigem Amt, der Lotto Stiftung Berlin und SAP SE gefördert.
Als lokale Partner unterstützten das China Good Design Zhuhai Center in China und die Bezalel Academy of Arts and Design Jerusalem in Israel den Wettbewerb bei der kommunikativen Verbreitung in den jeweiligen Ländern. Medienpartner des Projekts waren BERLIN VALLEY und FluxFM.
Mit freundlicher Unterstützung von EPEA Drees & Sommer, KPM Berlin und Smart City | DB.

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