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Neuigkeiten

Deutschland im Stau

Deutschland im Stau

12. März 2017 – In unserer Statistik-Rubrik geht es heute um das Gegenteil von Mobilität - den Verkehrsstau. weiterlesen

„Verkehr und Logistik müssen sicher und verlässlich funktionieren“

„Verkehr und Logistik müssen sicher und verlässlich funktionieren“

10. März 2017 - Das Auftakt-Interview zum Wettbewerbsjahr 2017 mit Dorothee Bär über die Bedeutung von Sicherheit in der intelligenten Mobilität. weiterlesen

Publikation zum Wettbewerbsjahr 2016 veröffentlicht

Publikation zum Wettbewerbsjahr 2016 veröffentlicht

16. Februar 2017 − Die Publikation zum Deutschen Moblitätspreis ist da: Erfahren Sie mehr über den Wettbewerb, seine Themen und Preisträger. weiterlesen

„Heute reden wir über autonomes Fahren, morgen vielleicht über autonomes Fliegen“

„Heute reden wir über autonomes Fahren, morgen vielleicht über autonomes Fliegen“

2. Februar 2017 – Im Gespräch mit Thorsten Rudolph, Geschäftsführer des DLR-Anwendungszentrums Oberpfaffenhofen weiterlesen

Einblicke in die Mobilität von morgen

Einblicke in die Mobilität von morgen

26. Januar 2017 – Im Anschluss an die Preisverleihung des Ideenwettbewerbs des Deutschen Mobilitätspreises stand ein Besuch beim InnoZ auf dem Programm. weiterlesen

Open Innovation: Drei Ideen für die Mobilität von morgen ausgezeichnet

Open Innovation: Drei Ideen für die Mobilität von morgen ausgezeichnet

19. Januar 2017 – Sie stehen fest: Die drei Preisträger der Open-Innovation-Phase wurden heute bekanntgegeben. weiterlesen

„Mobilität ist ein ganz entscheidendes Thema für uns“

„Mobilität ist ein ganz entscheidendes Thema für uns“

9. Januar 2017 – Stefan Koetz, Geschäftsführer der Ericsson GmbH, über sein Engagement für den Wettbewerb und die Mobilität der Zukunft. weiterlesen

„Gute Ideen für eine lebenswerte Zukunft für alle brauchen öffentliche Unterstützung“

„Gute Ideen für eine lebenswerte Zukunft für alle brauchen öffentliche Unterstützung“

15. Dezember 2016 – Dr. Claus Doll, Leiter des Geschäftsfelds Mobilität am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung, über aktuelle Forschungsfelder der Mobilität und sein Engagement für den Deutschen Mobilitätspreis. weiterlesen

„Netzwerken ist die Hälfte des Erfolges“

„Netzwerken ist die Hälfte des Erfolges“

8. Dezember 2016 – Das Anwendungszentrum Oberpfaffenhofen (AZO) ist spezialisiert auf Raumfahrttechnologien und fördert innovative Start-ups, auch aus dem Mobilitätsbereich – ein Besuch zeigt, wie Satellitennavigation und neue digitale Geschäftsmodelle zusammenpassen. weiterlesen

„Mobilität ist in Deutschland ein Grundbaustein für unseren Fortschritt“

„Mobilität ist in Deutschland ein Grundbaustein für unseren Fortschritt“

5. Dezember 2016 – Im Gespräch mit Martin Schmitz, Geschäftsführer Technik beim Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V., über neue intelligente Lösungen im ÖPNV in Deutschland. weiterlesen

Deutsche haben ambivalentes Verhältnis zu Mobilität

Deutsche haben ambivalentes Verhältnis zu Mobilität

2. November 2016 – Mobilität ist Teil unserer persönlichen Freiheit und unserer Lebensqualität. Doch laut einer aktuellen Umfrage anlässlich des Deutschen Mobilitätspreises findet jeder Vierte in Deutschland Mobilität auch anstrengend. weiterlesen

Online-Ideenwettbewerb zur Mobilität der Zukunft gestartet

Online-Ideenwettbewerb zur Mobilität der Zukunft gestartet

21. Oktober 2016 – Die Open-Innovation-Phase des Deutschen Mobilitätspreises beginnt: Ganz Deutschland kann mitmachen und Ideen einreichen. weiterlesen

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Die Initiatorinnen der Women in Mobility: Anke Erpenbeck, Coco Heger-Mehnert und Sophia von Berg. Foto: Women in Mobility

Women in Mobility: „Ein Netzwerk von Frauen, die sich gegenseitig unterstützen, ist ein wichtiger Hebel“

2. Mai 2018 – Wie können Frauen in der Mobilitätsbranche sichtbarer werden? Um Frauen, die im Bereich Verkehr und Logistik tätig sind, eine Plattform zum Austausch zu bieten, haben Coco-Heger Mehnert, Anke Erpenbeck und Sophia von Berg das Netzwerk „Women in Mobility“ ins Leben gerufen. Wir sprachen mit Mitgründerin Coco Heger-Mehnert, die seit vielen Jahren in der Mobilitätsbranche tätig ist und sich beim Verkehrsverbund Rhein Ruhr um die digitale Entwicklung kümmert.

Frau Heger-Mehnert, Sie haben das Netzwerk Women in Mobility mit ins Leben gerufen. Warum braucht Deutschland ein Mobilitätsnetzwerk für Frauen?
Aus zwei Gründen: Der Frauenanteil ist in den verschiedenen Sparten der Mobilitätsbranche bekanntermaßen sehr gering – und das nicht nur auf der Führungsebene. Ein Netzwerk von Frauen, die sich gegenseitig unterstützen, coachen und Mut machen, ist da ein wichtiger Hebel. Zudem verändern und vernetzten sich die verschiedenen Zweige der Mobilitätsbranche. Mobilität muss in vielen Bereichen neu gedacht werden. Frauen haben die Gabe, komplex, weitsichtig und uneitel über den Tellerrand hinaus zu schauen und schätzen fachlichen Diskurs. Ein Netzwerk ist dafür der ideale Platz. Dass wir damit einen Nerv getroffen haben, zeigen die vielen Frauen, die sich bereits in den Women in Mobility Gruppen vernetzt haben.

Was sind die Hauptaufgaben und Themen bei Women in Mobility?
Unter unserem Logo stehen drei zentrale Begriffe: „meet. network. change“. Sie spiegeln den Leitgedanken der Women in Mobility wieder: Sichtbarkeit für viele spannende Frauen schaffen, das Netzwerken fördern und gemeinsam über Veränderungen nachdenken und diese umsetzen.

Wie kann man sich bei Women in Mobility vernetzen?
Das geht über nahezu alle Social Media Plattformen, die sich im Netz dafür anbieten. Wir sind mit Gruppen bei Facebook, LinkedIn und Xing vertreten. Zudem informieren wir regelmäßig auf unseren Account bei Twitter @womeninmobility über aktuelle Themen aus der Mobilitätsbranche. Auf unserer Website womeninmobility.de findet man alle wichtigen Links. Wir freuen uns sehr über weiteren Zulauf.

Welche neuen Möglichkeiten bieten sich durch die Digitalisierung für die Verkehrsbranche?
Eine große Frage, die sich kaum mit wenigen Sätzen beantworten lässt. Die Spannbreite geht vom vereinfachten Zugang zu Mobilität über bedarfsgerechte Mobilitätsangebote sowie deren Optimierung und Vernetzung. Auch im Bereich Prozess- und Produktionsoptimierung ergeben sich neue Möglichkeiten. Wenn Sie mich da nicht bremsen, unterhalten wir uns tagelang darüber. In Summe steckt in der Digitalisierung eine riesige Chance zur Entwicklung einer umweltfreundlicheren, kundenzentrierteren und nachhaltigen Mobilität.

Wie sieht Ihr persönlicher Wunsch für die Mobilität der Zukunft aus?
Ich wünsche mir lebenswertere Städte, in denen der Autoverkehr eine deutlich geringere Rolle spielt und dadurch Raum für andere Formen der Stadtentwicklung geschaffen wird. Für den ländlichen Raum sind Mobilitätslösungen gefragt, die den Menschen Teilhabe ermöglichen und die Abhängigkeit vom eigenen Auto verringern. Die vielen Spielarten an neuen Mobilitätsangeboten können hier unterstützen. Damit diese Angebote sinnvoll ineinandergreifen, braucht wir vor allem eine Vision, die beschreibt, wie wir als Gesellschaft Mobilität gemeinschaftlich gestalten wollen. Daraus abgeleitet wünsche ich mir einen Stufenplan für die Umsetzung und keine kurzfristigen Aktionen, die schnell verpuffen. Daneben benötigen wir eine Ordnungspolitik, die für ein gemeinsames Regelwerk sorgt. Sie muss auf der einen Seite schützen, wie beispielsweise beim Datenschutz, aber auch Offenheit für Innovationen lassen.

Die Women in Mobility auf der IT-TRANS Messe in Karlsruhe. Foto: Women in Mobility