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CODE University of Applied Sciences

Wie eine private Hochschule den Fachkräftemangel in der IT-Branche angeht – mit Praxisnähe und neuen Lehrkonzepten

CODE University of Applied Sciences
Lohmühlenstr. 65
12435 Berlin

Mit der CODE stellen wir uns künftigen Herausforderungen, indem wir bereits heute Kompetenzen vermitteln, die Studierende in der Arbeitswelt der Zukunft brauchen.

Thomas Bachem, CEO

Vom Nerd zum Digitalpionier

Der Eigenbrötler mit dicker Brille im stillen Kämmerlein war gestern: Der Digitalpionier von morgen ist ein vorzeigbarer und fachlich top vernetzter Profi. Für die künftigen Vorausdenker sorgt die CODE University of Applied Sciences, eine private und von Grund auf neu gedachte Hochschule für digitale Produktentwicklung in Berlin, die die Bachelor-Studiengänge Software Engineering, Interaction Design und Product Management anbietet. Das einzigartige Konzept sieht ein von Neugierde getriebenes praxisnahes Lernen in interdisziplinären Teams, agile Methoden und Kooperationen mit der Wirtschaft vor. Für die künftigen Absolventinnen und Absolventen bedeutet das: beste Karriereaussichten, aber auch Mut, vielversprechende Start-ups zu gründen. Für die praxistaugliche IT-Branche der Zukunft.

Gut zu wissen:

  • An der CODE studieren derzeit 240 Studenten; für das Wintersemester 2019/20 werden etwa 130 Neuzugänge erwartet.

  • Gründer Thomas Bachem brachte sich als Zwölfjähriger das Programmieren selbst bei. Mit der CODE schuf er die Hochschule, an der er selbst gern studiert hätte.

  • Die Bildungseinrichtung orientiert sich an den "21st century skills": Sie legt besonderen Wert auf Kollaboration, Kommunikation, Kreativität und kritisches Denken.

  • Das Studium kostet eine Gebühr. Die Studenten haben aber die Möglichkeit, die Summe erst viel später zu zahlen: Als niedrigen prozentualen Anteil ihres Einkommens in den ersten zehn Berufsjahren.

DREI FRAGEN AN

Thomas Bachem, CEO

Wie kamen Sie auf die Idee für Ihr Projekt?
Ich habe eigentlich genau die Hochschule gegründet, die mir selbst gefehlt hat, als ich mich nach einem Studium umgesehen hatte. Ich bin selber seit früher Jugend Software-Entwickler und habe nach etwas gesucht, bei dem ich praxisnah Software-Entwicklung studieren kann. Mich für einen der angebotenen Informatik-Studiengänge einschreiben wollte ich nicht, da mir diese zu theorie- und mathelastig vorkamen. Ich entschied mich also für ein Business-Studium und brachte mir parallel meine Programmierkenntnisse autodidaktisch bei. Als Gründer mehrerer Startups habe ich aus Arbeitgeber-Perspektive später außerdem gemerkt, wie schwer es ist, gute Leute zu finden. So kam es zur Idee, eine Hochschule für die digitale Produktentwicklung zu gründen, die praxis- und zukunftsnah Wissen vermittelt und die Studierenden auf die digitalen Jobs der Zukunft vorbereitet.

Wo stehen Sie heute in der Umsetzung?
Wir sind mittendrin. Seit 2017 sind wir offiziell staatlich anerkannt und haben auch unsere Türen für unsere ersten Studierenden geöffnet. Letztes Jahr kamen fast doppelt so viele Studierende hinzu – und im September erwarten wir mit bis zu 200 Studierenden unseren dritten Jahrgang. 2020 werden wir dann bereits die ersten Absolventinnen und Absolventen in die Arbeitswelt entlassen.

Wo sehen Sie Ihr Projekt in fünf Jahren?
Niemand kann die digitale Zukunft voraussehen. Viele Jobs, die heute noch existieren, wird es in fünf Jahren nicht mehr geben oder werden bereits durch neue ersetzt sein. Besonders die Technologiebranche verändert sich rasant. Daher wollen wir mit der Zeit gehen und uns als Hochschule so entwickeln, dass sie sich jedes Semester neu erfindet und sich das Curriculum so flexibel wie möglich den sich ändernden Bedingungen anpasst. Wir lehren, was die Leute wirklich leben.

Mehr erfahren auf: code.berlin

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