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Wofür wir stehen

"Deutschland, ein Land der Ideen, das ist nach meiner Vorstellung, Neugier und Experimentieren. Das ist in allen Lebensbereichen Mut, Kreativität, Lust auf Neues ohne Altes und Alte auszugrenzen."

Horst Köhler, Bundespräsident a.D.

Die Standortinitiative „Deutschland - Land der Ideen“ setzt sich für Ideen und Innovationskraft in Deutschland ein. Wir möchten gute Ideen sichtbar machen, die Verbreitung erfolgversprechender Lösungsansätze fördern, kluge Köpfe vernetzen und den Austausch über Innovationen stärken, in Deutschland, aber auch international. Wir arbeiten mit daran, dass Deutschland ein „Land der Ideen“ bleibt, das beste Bedingungen für Innovation und Ideenentwicklung bietet. Mit unserer Arbeit möchten wir Innovationsprozesse unterstützen, ob im Bildungsbereich, bei der Digitalisierung, bei der gesellschaftlichen Integration, in der Verwaltung oder in der Wirtschaft. Als Standortinitiative bringen wir neue Ideen und Lösungsansätze in die Öffentlichkeit, fördern damit die Auseinandersetzung mit Modernisierungsprozessen, stärken das Selbstverständnis der Deutschen im Sinne einer offenen, innovativen und zukunftsgewandten Gesellschaft und tragen zu einem positiven Deutschlandbild im Ausland bei.

Im gemeinnützigen Verein „Deutschland - Land der Ideen“ sind Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen vertreten, die sich für ein innovatives, fortschrittliches und an Ideen orientiertes Deutschland sowie ein positives Deutschlandbild einsetzen.

Unsere Projekte: Von 2006 bis heute

Seit Gründung der Standortinitiative wurden zahlreiche Projekte, Wettbewerbe und Initiativen durchgeführt, die Deutschland im In- und Ausland als modernes und weltoffenes Land der Ideen sowie als innovativen Investitions-, Hochtechnologie- und Wirtschaftsstandort präsentierten. Eine Auswahl finden Sie im Folgenden zusammengestellt.

Ostdeutsches Wirtschaftsforum

Das Ostdeutsche Wirtschaftsforum (OWF) ist seit 2016 die wichtigste Plattform für alle Themen rund um den Wirtschaftsstandort Ostdeutschland. Ziel ist es, engagierte Akteurinnen und Akteure aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zu vernetzen, gemeinsam die Chancen und Herausforderungen des Wirtschaftsstandorts herauszuarbeiten, wegweisende Ideen zu fördern sowie die Transformationsprozesse zu gestalten, die den Standort prägen. Die jährlich stattfindende Wirtschaftskonferenz des OWF findet im brandenburgischen Bad Saarow statt.

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Netzwerke

AGYLE ist ein afrikanisch-deutsches Young-Leaders-Programm, das junge Führungskräfte aus Afrika und Deutschland in einem langfristigen Business-Netzwerk zusammenzubringt. In einem innovativen Design Thinking-Prozess werden neue Lösungsansätze und Geschäftsmodelle entwickelt. Durch diese direkte Begegnung und Zusammenarbeit soll der afrikanisch-deutsche Dialog im Sinne der G20-Initiative „Compact with Africa“ gestärkt und ein Grundstein für eine neue wirtschaftliche Zusammenarbeit gelegt werden. AGYLE ist eine Initiative der Agentur für Wirtschaft und Entwicklung (AWE) und Deutschland – Land der Ideen; die AWE wird gefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und getragen durch die GIZ und DE.

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Innovationswettbewerbe

Im Laufe der Jahre hat die Initiative eine Vielzahl von Innovationswettbewerben zu gesellschaftlich relevanten Themenschwerpunkten durchgeführt. Dazu gehörten in der Vergangenheit der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Wettbewerb "Ideen für die Bildungsrepublik", der "Deutsche Mobilitätspreis" in Kooperation mit dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr oder der internationale Wettbewerb „beyond bauhaus - prototyping the future“ im Rahmen des Bauhaus-Jubiläums 2019. Aktuell laufen der Innovationswettbewerb "Digitale Orte" in Kooperation mit Deutsche Glasfaser sowie der Landeswettbewerb "NRW-Wirtschaft im Wandel" in Kooperation mit der Rheinischen Post.

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Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen"

Gestartet unter dem Namen „365 Orte im Land der Ideen“ machte der bundesweite Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ von 2006 bis 2019 Ideen und Projekte sichtbar, die Leuchtturmcharakter für den Standort Deutschland besitzen. Ziel war es, Innovationen aus Deutschland im In- und Ausland bekannt zu machen und die Leistungskraft und Zukunftsfähigkeit des Standorts zu stärken. Insgesamt wurden in dem deutschlandweit größten Innovationswettbewerb mehr als 3.100 wegweisende Projekte in ganz Deutschland prämiert hat. Partner und Nationaler Förderer des Wettbewerbs war die Deutsche Bank.

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Walk of Ideas

Im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft im Jahr 2006 lud der Skulpturenpark „Walk of Ideas“ ein nationales wie internationales Publikum zu einem Spaziergang durch die Mitte Berlins ein. An markanten und geschichtsträchtigen Orten in der Hauptstadt, beispielsweise dem Brandenburger Tor, der Alten Nationalgalerie oder dem Bebelplatz, waren insgesamt sechs überdimensionalen Plastiken zu sehen. Die Plastiken interpretierten dabei den modernen Fußballschuh, das Automobil, Meilensteine der Medizin, den modernen Buchdruck, Meisterwerke der Musik und die Relativitätstheorie. Sie standen symbolisch für den Erfindergeist und Ideenreichtum Deutschlands.

Internationale Kampagnen

Zwischen 2007 und 2021 veranstaltete die Bundesregierung Deutschlandjahre im Ausland, um Deutschland als Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturstandort zu präsentieren, der innovative Lösungen und kreative Ideen für die Herausforderungen der Zukunft bietet. So fanden beispielsweise anlässlich des 60-jährigen Bestehens der diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Indien das Deutschland-Jahr „Deutschland und Indien 2011-2012“ statt. Unter dem Motto „Germany and India. Infinite Opportunities“ präsentierte sich Deutschland als „Land der Ideen“ und als innovativer und kreativer Partner Indiens für die Lösung von Zukunftsfragen. Die Deutschlandjahre in China fanden von 2007 bis 2010 unter dem Motto „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“ statt.

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Internationale Kampagnen und Aktivitäten

Deutschlanddarstellung im Ausland

Im Jahr 2015/16 setzte die Initiative zusammen mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft Riad den Deutschlandpavillon auf dem Janadriyah-Kulturfestival in Saudi-Arabien umgesetzt. Der Deutschland-Pavillon stand unter dem Motto „Germany – Land of Ideas: Innovation has Tradition“.

Von 2007 bis 2021 wurden von der Bundesregierung Deutschlandjahre im Ausland ausgerichtet, um Deutschland als Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturstandort vorzustellen, der innovative Lösungen und kreative Ideen für die Herausforderungen der Zukunft bietet. Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Indien fand das Deutschlandjahr „Deutschland und Indien 2011-2012“ statt. Unter dem Motto „Germany and India. Infinite Opportunities“ präsentierte sich Deutschland als das „Land der Ideen“ und innovativer und kreativer Partner Indiens für die Lösung von Zukunftsfragen.

Die Deutschlandjahre in China wurden 2007 bis 2010 unter dem Motto „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“ durchgeführt.

Darstellung des Bildungs- und Forschungsstandorts Deutschland

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung wirbt im Ausland um Forscher:innen und Studendierende, um sie von den Vorzügen des Forschungs- und Studienstandortes Deutschland zu überzeugen. Dies geschieht äußerst erfolgreich bereits seit 2008 unter den beiden Marken „Study in Germany – Land of Ideas“ und „Research in Germany – Land of Ideas“.

Deutsche Wissenschafts- und Innovationshäuser

Das Auswärtige Amt setzt bei der Gestaltung der öffentlichen Auftritte der Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäuser (DWIH) auf die Absendermarke „Deutschland – Land der Ideen“. Die DWIH in New York, São Paulo, Neu Delhi, Tokyo, Moskau und das Deutsche Wissenschaftszentrum in Kairo sind zentrale Pfeiler der Außenwissenschaftspolitik des Auswärtigen Amts.

Delegationsreisen zum Thema Standortmarketing

Gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt realisiert die Initiative internationale Delegationsreisen zum Thema Standortmarketing. Auf Initiative des damaligen Bundesaußenministers Frank-Walter Steinmeier wurde von 2015 bis 2017 ein Fachaustausch mit Experten aus Georgien in Berlin und Tiflis durchgeführt.

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